Samstag, 27. Oktober 2012

Dunkle Welten

wer sieht mich,
wenn ich fliege?
ich tanze allein
durch dunkle Welten

weiche warme Tränen
tauchen in die Wahrheit
münden in den Seen
fließen und vergehen

durch die Zeit, in der mich
Schmerzen jagen
liebe ich das Leben an allen Tagen
ich kann bloß Leere nicht ertragen


Donnerstag, 25. Oktober 2012

My first truth


my first truth
have been these tears
you saw them in my eyes
you've seen
desperation in its pureness
but I felt so ...
I felt so alive.

I'm always fearing the pain
why? isn't it wonderful to feel alive?
I hope this circle will stop:
feeling dead, suffering pain, feeling alive
in three moments full of beauty and love
it's like heavenly music that goes on and off
I want to overcome the fear
I want to stand the pain

I want to be alive

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Freitag, 19. Oktober 2012

Wunderbare Erinnerung

Wie früher
erzählst du mir von deinen Abenteuern
und schaust mich mit diesem erwartungsvoll
fragenden Blick an
in dem soviel Freude mich wiederzusehen liegt

In einem Blick
liegt eine tiefe heilende Wahrheit:
wir lieben uns immer noch -
in einer anderen Welt.
Wiederbegegnung mit der Vergangenheit
es fühlt sich plötzlich so gut an

Ohne Reue
ohne Schmerz
ohne das Früher oder Heute ändern zu wollen
bin ich jetzt hier,
sehe dich und mich, getrennt, glücklich,
und gehüllt in die Schönheit der Erinnerung

Es ist schön dich wiedergesehen zu haben
Es ist schön dich geliebt zu haben
Es ist schön deinen Blick auf mir zu spüren


Dienstag, 9. Oktober 2012

Es liegt ein Zauber in der Luft

Angst ist sinnlos. Die Angst an sich. Instinktive, nicht konditionierte Angst hingegen, in einer echten Gefahrensituation (bspw. bei einem vorbeifahrenden Auto) schärft die Sinne und ist notwendig um das Überleben zu sichern.

Meditation:
Ich versuche loszulassen, mich vollkommen zu entspannen, mich hinzugeben
und mein Gesicht überströmen Tränen. Ich habe Angst, die Stimmung kippt.
"Es wird etwas schlimmes passieren" rauscht es mir sofort durch den Kopf und ich bin starr vor Anspannung.

Einst war ich frei und rein, sah die Welt und staunte, erfreute mich an ihr ohne sie zu bewerten oder eine Erwartung an sie zu haben.
Ich träumte und liebte den Moment.
So viel sah und erlebte ich zum ersten Mal und ich habe mich dem Leben hingegeben,
seinen Zauber genossen bis er mir genommen wurde.
Von einer Macht gegen die ich keine Chance hatte und der ich schutzlos ausgeliefert war.
Doch nicht nur der Zauber des Moments war nun verschwunden,
auch das Vertrauen in mich und die Welt waren nicht länger bedingungslos wie zuvor.

Ich schloss daraus:
Es ist gefährlich sich hinzugeben, man muss stets auf der Hut sein und Angst haben, denn jederzeit könnte etwas unerwartet Schlimmes passieren.
Man wird plötzlich, ohne Vorwarnung, in dunkle Welten gestürzt.
"Ohne Zauber, kann auch kein Zauber zerstört werden" dachte ich mir.
Es scheint aus dieser Perspektive einfacher sich erst gar nicht Momenten, Menschen oder dem Leben hinzugeben, sie zu lieben...
- sondern sich auf die ständige Suche nach einem Anzeichen für eine mögliche Gefahr zu begeben.
Macht dies die Gefahr erträglicher, wenn sie vor der Tür steht? Kann Vorbereitung auf die Gefahr wirklich helfen? Mindert die fehlende Überraschung, der kleinere Schreck, den Schmerz? (Oder ist nicht viel mehr die Bestätigung der Erwartung verletzt zu werden der größte Schmerz überhaupt? Als gäbe es entweder nur Schmerz zu erwarten oder zu ertragen.) 
Die Gefahr selbst ist unvermeidbar. Der einzige Weg ihr aus dem Weg zu gehen heißt: Dem Leben aus dem Weg gehen, um es nicht leben zu müssen und dabei die Gefahr einzugehen vielleicht verletzt oder enttäuscht zu werden. 

Ich wünsche mir den Zauber zurück. Ich bin bereit dafür.
.. 'cause now it's like someone turning the music on and off...
...it's like a world without colours.. only black and white...
Ich beginne dem Zauber langsam wieder näherzukommen, zunächst nur in Träumen, nun auch in einigen Momenten und im Kontakt mit meinem Wesen, meiner ursprünglichen  . . . Seele.
Ich lasse mir Zeit das Vertrauen zurückzugewinnen, der vollen Kraft des Zaubers langsam wiederzubegegnen.
Ich verspreche mir, heute, wo ich nicht mehr schutzlos,
sondern sicher in mir sowie voller Hoffnung, Liebe, Wahrheit und von meiner reinen weiblichen Urkraft erfüllt bin,
gebe ich nie wieder jemandem die Macht mein Licht zu erlöschen und mir den Zauber zu nehmen.
Und wenn ein wunderbarer Zauber einfach so, weil es die Zeit verlangt, vorübergeht,
dann ist das so.
Unbewertet werde ich es annehmen, denn nichts physisches und auch keine Energie dieser Welt können mir schaden.
Ich habe selbst die Macht Gefühle und Energien zu transzendieren. Ich kann mich von ihnen reinigen, erden und ich habe die besondere Fähigkeit mich zu transformieren.
Ich verändere mich glücklicherweise  in diesem Leben immer wieder. Auf Schmerz folgt eine Transformation und die Transformation schließt die Vorbereitung auf den nächsten Zauber ein.
Der nächste Zauber wird kommen. In dieser Welt liegt so viel Zauber, man muss sich nur trauen ihn zu sehen, das Unsichtbare und Magische zu sehen und es anzunehmen!

Es gibt keine Angst, mir kann nichts passieren.
Die Kindheitserlebnisse und deren Auswirkungen auf mein Selbst, meine Überzeugungen, mein Verhalten hielten mich so lang gefesselt und fraßen mich Stück für Stück auf, stiegen wie eine Seuche in jede Zelle meines Körpers.
Es ist Schluss damit und diese Erfahrung stärkt nun sogar mein Vertrauen in die Welt, denn ich sehe und spüre: Nichts und niemand kann meinen Zauber, der tief in mir lebt, zum Verschwinden bringen. Nichts kann die Stimme der Wahrheit zum Verstummen bringen.
Der Zauber lebt immer noch! Er ist präsent und es liegt in meiner Hand ihn zu wecken.
Ich bin von nichts und niemandem abhängig. Kein Mensch und keine Erfahrung, mag sie noch so hart oder unaushaltbar erscheinen, können meinem wahren Selbst Schaden anhaben.
Nichts Physisches, außer die Schwerkraft selbst; der Boden unter meinen Füßen, hält mich auf dieser Erde fest, und das ist gut so.
Sterben müssen wir alle irgendwann.
Bis dahin wünsche ich mir noch viele wunderbare Momente des Zaubers.




Montag, 8. Oktober 2012

Transformation

sometimes we're so much afraid to transform 
that we prefer going on in circles
familiar, well known
evil circles
we enjoy guaranteed fear
unluck
and self-denial
instead of 
the chance to be free
to breathe love with every cell of our body
to see the universe
as a wonder and pulchritude

new ways 

are always including the unknown
the strange
but the only danger
is going on in circles
living in circles means stopping
to stop seeing wonders
to stop being curious
to stop doing things the first time
to stop being excited
to stop surprising oneself
stopping is always an end

people should learn to move on
to rise from their fucking circles
despite doubts and fear
they should not call their fear their leader
fear is more killing than anything


transformation 
is glorious
ideas and aims got to be pulsing in your head
Imagination and reality 
start concentrating, mixing, flourishing
like lovemaking
the outcome is a wonder
that you've achieved by your beliefs



Samstag, 6. Oktober 2012

Der Brunnen

Ich bin mein Brunnen
schöpfe aus meiner Quelle 
der Wahrheit
wie ich mich im Wasser spiegle 
- und erkenne
so spiegelt sich auch meine Seele
in meinem Wesen

Ich bin mein Brunnen
steige hinab in die Tiefen
meiner verborgenen 
Wünsche, Träume und Begehren
- bringe sie ans Tageslicht
lebe und liebe mit ihnen

Ich bin mein eigenes Mysterium

Freitag, 5. Oktober 2012


still waiting for a sign
got nervous because of a phone call
I feel so full of suspense
I know that something will happen tomorrow
I have no guess 
but I divine somehow a direction
it won't be bad
maybe . . . 
new people
new minds
am I fearing them?
I have my own
mind 
and world
maybe their energy will be nourishing
I wrap myself into truth and love
so I'll see the beauty
 - for sure